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Die Zimmeraralie
Die aus Japan stammende Zimmeraralie ist eine strauchige, wenig verzweigte Pflanze. Sie bekommt bis zu 45 cm große handförmig geteilte Blätter. Genau diese Form und die sehr grün glänzenden Blätter lassen die Zimmeraralie so dekorativ wirken. Die Arme der Zimmeraralie können bis zu 120 cm lang werden. Je nach Größe sollte sie auf jeden Fall gestützt werden, denn durch die langen Arme kann sie leicht kippen. Ein möglichst heller Standort aber keine direkte Sonne ist für die Zimmeraralie am besten geeignet. Außerdem sollten Sie für genügend Luftfeuchtigkeit sorgen und aufpassen, dass sie keine Zugluft bekommt. Im Sommer kann die Zimmerarialie gerne auch an einem geschützten Platz im freien stehen. Unser kostenloser Tipp: Der Ballen der Zimmeraralie sollte nie austrocknen, halten Sie ihn immer feucht und düngen Sie die Zimmeraralie während der Wachstumszeit einmal wöchentlich.
Die Zimmeraralie gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, da die Aralie sehr pflegeleicht ist. Sie ist absolut dekorativ und erreicht in relativ kurzer Zeit – in wenigen Jahren - eine stattliche Größe. Ein weiterer Vorteil der Zimmeraralie ist, dass sie selbst in Räumen mit schlechten Wachstumsbedingungen und weniger Licht ganz gut zurecht. Auch Heizungsluft kann ihr nicht wirklich etwas anhaben.
Die Zimmeraralie besticht durch ihre riesigen Blätter, die tief eingeschnitten sind wie bei einer Hand. Die Struktur der Blätter ist ein wenig lederartig und bei der Ursprungsart immer dunkelgrün. Allerdings gibt es inzwischen auch Sorten mit hellen Blattzeichnungen. Eine junge Pflanze wächst noch schön dicht und buschig. Aber sehr bald bildet sich ein kleiner Stamm. Die älteren Pflanzen können sogar grünlichweiße, unscheinbare Blüten bekommen. Gelegentlich kommt es vor, dass dann im Herbst sogar schwarze Beeren an der Zimmeraralie sind. Unser kostenloser Tipp: Setzen Sie gleich mehrere Pflanzen in einen großen Kübel, dass sieht sehr dekorativ aus.
Blütezeit: ältere Pflanzen können grünlichweiße, unscheinbare Blüten mit schwarzen Beeren bekommen
Standort: Hell bis schattig, keine grelle Sonne
Vermehrung: die grünen Arten aus Samen, die buntblättrigen Arten aus Stecklingen
Rückschnitt: im Frühling durch einen kräftigen Schnitt (wenn sie nicht zu groß werden soll)
Gießverhalten: stets feucht halten, keine Staunässe
Es gibt bei der Zimmeraralie nur die eine Art ‚Fatsia japonica’. Allerdings sind aus der Stammart verschiedene Sorten hervorgegangen, die sich mit unterschiedlich großen und unterschiedlich gefärbten Blättern zeigen. Dabei sind die bunten Zimmeraralien nicht ganz so robust wie die grüne Art. Die bunten benötigen mehr Wärme.
Standort: Die Zimmeraralie kann hell bis schattig stehen. Selbst wenn sie etwas weiter weg vom Fenster steht - mitten im Zimmer - gedeiht sie noch recht gut. Allerdings sollte die Zimmeraralie keine grelle Mittagssonne im Sommer abbekommen, denn das verträgt sie nicht besonders gut. Temperaturwünsche hat die Zimmeraralie wenig. Sie hält bei einer Überwinterungstemperatur von 8-10 Grad genauso gut durch wie das ganze Jahr über im geheizten Wohnzimmer. Steht die Zimmeraralie das ganze Jahr im beheizten Wohnzimmer, sollten Sie für etwas feuchte Luft sorgen. Auch eine ständige Kontrolle auf Schädlingsbefall ist notwendig. Übrigens können Sie im Sommer Ihre Pflanzen auch gut ins Freie stellen.
Pflege: Die Zimmeraralie braucht keine Besonderheiten bei der Pflege. Im Sommer sollten Sie allerdings dafür sorgen, dass die Erde stets feucht (aber nicht nass) ist. Von September bis Februar, also während der Ruhezeit, sollte etwas weniger gegossen werden. Wie viel weniger, ist immer von der Temperatur des Standortes abhängig. Die Faustregel ist: Je höher die Temperatur, desto mehr Wasser braucht die Pflanze. Im Frühjahr und Sommer sollte mit dem Gießwasser einmal wöchentlich eine Portion Flüssigdünger zugesetzt werden. Die jungen Pflanzen sollten in jedem Frühjahr in einen größeren Topf und frische Erde gesetzt werden. Bei den älteren Pflanzen reicht das Umtopfen alle zwei bis drei Jahre.
Zimmeraralien können einfach aus Samen angezogen werden. Samen sind zwar sehr haltbar, allerdings sollten Sie den Samen der Zimmeraralie nicht lange liegenlassen, sondern möglichst umgehend aussäen: Denn der Samen verliert rasch an Keimfähigkeit. Die buntblättrigen Arten vermehrt man durch Stecklinge. Es kann passieren, dass der Nachwuchs der Steckling nicht so dekorativ aussieht. Sehr wichtig ist bei der Stecklingsvermehrung die ausreichende Bodenwärme, die über 25 Grad liegen sollte. Ist die Wärme nicht vorhanden, bilden die Stecklinge nur schlecht Wurzeln. Es ist von Vorteil, wenn Sie die Triebspitzen vor dem Stecken in ein Bewurzelungspräparat (im Fachhandel erhältlich) tauchen.
Die Zimmeraralie ist zwar sehr robust und wird eher selten krank, allerdings können sich bei zu hohen Wintertemperaturen Schädlinge an der Pflanze einstellen. Vorbeugen können Sie mit einem sogenannten Pflanzenschutzzäpfchen. Noch ein kostenloser Tipp: Auf keinen Fall sollten Sie eine Zimmeraralie mit Blattglanzmitteln behandeln. Das verträgt sie nicht. Aralien können im Frühling durch einen kräftigen Rückschnitt an einem zu großen Wachstum gehindert werden. Der Rückschnitt fördert auch die Bildung von Seitentrieben, welche der Zimmeraralie ein buschigeres und attraktives Aussehen geben.
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