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Eine schöne Rosenhecke aus Wildrosen bringt Ihnen eine üppige Rosenblüte
Im Herbst bringt die Wildrosenhecke sogar noch viele Hagebutten, die Sie gut für die Herbstdekoration verwenden können. Rosen und ganz besonders Wildrosen verleihen unseren Gärten einen ganz besonderen Charme. Ganz gleich ob Sie sich für einheimische Rosen, eine Rosenhecke mit üppigem Fruchtbehang oder für Kletterrosen für die Hauswand entscheiden. Eines ist sicher, die Rosenvielfalt ist einfach riesengroß. Zu den Wildrosen zählen nahezu alle heimischen Gehölze der Gattung Rosa. Das sind immerhin mehr als 30 Arten und noch viel mehr Unterarten, denn die Wildrosenarten kreuzen sich gerne untereinander. Und genau dadurch entstehen immer noch weitere neue Unterarten der Wildrosen.
Wussten Sie, dass Rosen zu den beliebtesten Gartenpflanzen gehören? Jeder Gartenbesitzer, der sich für Rosen entscheidet, ist allerdings sehr enttäuscht, wenn diese nicht duften, von Blattläusen befallen werden oder zu anspruchsvoll in der Pflege sind. Daher sollten Sie auf Widrosen umsatteln, denn Wildrosen bieten für Mensch und Tier gleichermaßen einfach alles: Der herrliche Duft und die Pflegeleichtigkeit für den Menschen, Nektar und Hagebutten für unsere Tierwelt. Eine freiwachsende Wildrosenhecke erzeugt zudem eine traumhafte Atmosphäre durch ihre Blütenpracht im Frühsommer von Mai bis Juni. Übrigens dient der Fruchtbehang für die Tierwelt bis weit in den Winter hinein als Futter.

Wildrosen wie die Kartoffelrose oder Apfelrose kommen nahezu mit jedem Standort zurecht und sind sehr wiederstandsfähig. Ganz gleich ob der Boden nährstoffarm oder nährstoffreich, trocken oder feucht, sauer oder alkalisch ist. Der Wuchs dieser herrlichen Rosen kann überhängend und aber auch aufrecht sein, je nach Sorte. Auch die Früchte hängen bei manchen Wildrosensorten nach unten. Die schönen und farbenreichen Blüten der Wildrosen verzaubern uns von Mai bis Juni. Ob weiß, rosa oder karminrot, die Blüte ist einfach schön anzusehen. Wenn dann der Herbst kommt, präsentieren sich die hängenden, flaschenförmigen Hagebutten in einem schönen prächtigen Orangerot. Übrigens können diese Hagebutten sehr gut für die Herbstdekoration genutzt werden.
Aber wie pflanzt man eine Wildrosenhecke?
Viele, fast alle Rosen bevorzugen normale bis magere, auch lehmige Gartenböden in vollsonniger, luftiger Lage. Doch auch für halbschattige Lagen gibt es geeignete Arten und Sorten. Der Gartenboden kann für jede Sorte Rosen angepasst werden, indem man z.B. bei feuchten Bedingungen einen kleinen Hügel aufschüttet oder den Boden mit Sand abmagert. Eine frei wachsende Wildrosenhecke braucht allerdings etwas Platz. Da sollte den Pflanzen schon 2 bis 3 Meter Breite gegönnt werden. Die meisten Wildrosen-Arten haben sehr viele Stacheln und wachsen leicht überhängend. Dementsprechend sollten Sie den Standort gut planen. Haben Sie nur einen kleinen Garten, greifen Sie auf Arten zurück, die sich speziell für kleine Gärten eignen. Am besten holen Sie sich in diesem Fall Rat in einer Baumschule oder im Pflanzenfachhandel. In der Regel können Wildrosen das ganze Jahr über gepflanzt werden. Das Pflanzloch sollte nicht viel größer sein als der Topf, in dem die Pflanze beim Kauf saß. Allerdings sollten Sie die Pflanze etwas tiefer, wie sie im Topf saß einpflanzen. Danach drücken Sie die Erde gut an und gießen die Pflanze kräftig. Aber Achtung: Wildrosen sollten nicht gedüngt werden, sonst blühen sie nicht!!
Blütezeit: Juni - August bei einer Blütengröße von 5 bis 10 Zentimeter
Standort: vollsonnige, luftige Lage, humoser, magerer bis lehmiger Gartenboden
Vermehrung: durch Ausläufer und Stecklinge
Rückschnitt: nicht erforderlich, das Auslichten und entfernen toder Triebe ist erwünscht
Gießverhalten: Staunässe sowie austrocknen vermeiden
Geringer Pflegeaufwand bei Wildrosen! In der Regel benötigen Wildrosen die ersten 10 Jahre überhaupt keine oder nur sehr wenig Pflege. Einzelne Sträucher können bei Bedarf radikal heruntergeschnitten werden. Das Gehölz der Wildrosen treibt nach dem Schnitt wieder ganz neu aus und bekommt seine natürliche Wuchsform wieder zurück. Daher sollten Sie nicht dauernd an der Wildrose herumschnippeln. Ein Radikalschnitt ist in jedem Fall für die Wildrose besser. Sollten Sie Wildrosen als einzel stehende Sträucher haben, können Sie diese auslichten, indem Sie die alten Triebe direkt am Boden abschneiden.
Unser Pflanzentipp: Wenn Sie karminrote Wildrosen pflanzen, dann können Sie zum Beispiel wunderbarweiße Clematis dazu pflanzen. Die Clematis klettert dann fix in der Wildrose herum, verankert ihre Triebe und wird zwischen den karminroten Blüten der Wildrose mit ihren weißen Blüten strahlen!
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