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Die Engelstrompete mit stark duftenden Blüten

Die Engelstrompete mit ihren stark duftenden Blüten ist ein Highlight in jedem Garten. Wussten Sie, dass die Engelstrompete zu den wohl schönsten und beliebtesten Kübelpflanzen gehört? Diese sehr robuste, baumartige Pflanze mit ihren riesigen , bis zu 30 cm langen und betörend duftenden Trompetenblüten gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Engelstrompete bekommt gestielte, eirund-längliche sehr große Blätter und wird im Volksmund auch Stechapfel genannt. Es gibt verschiedene Arten von Engelstrompeten, wobei die bekannteste die Datura arborea und Datura suaveolens sind. Diese Arten stammen übrigens aus Mittel- und Südamerika.



Der botanische Name der Engelstrompeten ist Brugmansia. Da die Engelstrompeten in unseren Breiten nicht winterhart sind, benötigen sie auf jeden Fall ein frostfreies Winterquartier. Achtung: Engelstrompeten sind in allen Teilen giftig. Die Engelstrompete steht am liebsten an einem vollsonnigen, geschützten Platz im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Der Wasserverbrauch von Engelstrompeten ist sehr hoch. Daher ist es ganz besonders an heißen Tagen wichtig, die Pflanze morgens und abends zu gießen. In einem sehr großen Kübel schluckt die Engelstrompete gut und gerne täglich bis zu 30 Liter Wasser. Des weiteren sollte die Engelstrompete einmal wöchentlich gedüngt werden, da sie sehr viel Nährstoffe benötigt. Stellen Sie die Düngung ab Mitte August wieder ein, damit die Pflanze sich so langsam auf die Überwinterung vorbereiten kann. Unser Pflanzentipp: Abgeblühte Trompetenblüten sollten Sie regelmäßig mit der Gartenschere abknipsen. Die Engelstrompete bildet bis zum Frostbeginn immer wieder neue Blüten, die gerade in den Abendstunden herrlich duften. Sie benötigen noch die richtigen Pflanzen für Ihren Garten? Besuchen Sie unseren Partner-Shop: BALDUR-Garten ...Raritäten & Neuheiten für Sie entdeckt!



Das enorme Wachstum der Engelstrompeten: Da Engelstrompeten sehr groß und breit werden können, sollten Sie für einen Standort mit ausreichend Platz sorgen. Für einen Balkon, auf dem wenig Platz ist, eignen sich nur schwachwüchsige Pflanzen, denn diese benötigen nicht ganz so viel Platz. Die schwachwüchsigen Pflanzen wachsen im Jahr circa 30 Zentimeter. Aber Engelstrompeten mit typischem Wuchs können in einem Jahr einen Neuaustrieb von 50 – 100 Zentimeter Zuwachs haben. Und das ist eine ganze Menge. Da kann der Balkon oder auch die Terrasse schnell zu eng werden. Die dritte, die starkwüchsige Engelstrompete legt sogar 100 – 150 Zentimeter pro Jahr zu.


Das ganz besondere an Engelstrompeten sind ja nicht nur die großen, grünen Blätter und das schnelle Wachstum. Das schönste an dieser herrlichen Pflanze sind die sehr stark duftenden trompetenförmigen Blüten. Die Blüten der Engelstrompete gibt es in verschiedenen Farben. Die am häufigsten vorkommenden Blütenfarben sind weiß, gelb und rosarot. Wobei die Intensität der Blütenfarbe immer auch vom Standort abhängig ist. Die Lichtintensität, die Düngung und auch der Boden spielt dabei eine Rolle. Bei den Blüten wird unterschieden zwischen gefüllten Blüten und nicht gefüllten Blüten. Meistens suchen sich die Pflanzenliebhaber von Engelstrompeten diese nach dem Blütenduft aus. Denn genau wegen des Blütenduftes sind Engelstrompeten so berühmt. Allerdings sollten Sie wissen, dass der Duft der Engelstrompetenblüten nur in den Abend und Nachtstunden zu genießen ist. Denn nur dann sprüht die Engelstrompete den Duft aus. Erde, Düngemittel und vieles mehr finden Sie bei der Pflanzotheke - alles, was Ihr Garten braucht!

 

Blütezeit: Juni bis August, Zuwachs pro Jahr bis zu 1,5 Meter (benötigt Platz)

Standort: vollsonnig geschützter Platz bis halbschattig

Vermehrung: durch Stecklinge beim Abschnitt im Herbst

Rückschnitt: im Spätherbst bis auf circa 40 Zentimeter zurückschneiden

Gießverhalten: reichlich gießen, an heißen Tagen morgens und abends bis 30 Liter



Das Überwintern der Engelstrompete ist recht einfach und unkompliziert. Vor den ersten Frösten sollte die Engelstrompete zum Überwintern in einen hellen und kühlen Raum, das kann ein Keller oder auch eine Garage sein, gebracht werden. Im Winterquartier reicht eine Temperatur von 8 bis 10 Grad. Allerdings ist es notwendig, dass Sie das Winterquartier regelmäßig kontrollieren. Wenn Ihre Pflanze bereits in den Wintermonaten austreibt, liegt es in der Regel an einer zu hohen Temperatur. Sie sollten dann die Pflanze an einen anderen Ort bringen. Ganz wichtig ist, dass die Engelstrompete während der Wintermonate – der sogennten Ruhephase – nur sehr wenig Wasser benötigt. Zu viel Wasser könnte eine Wurzelfäulnis herbeiführen. Nach den Eisheiligen, also genau dann, wenn die Nachtfrostgefahr vorbei ist, können die Pflanzen wieder ins Freie. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt um die Pflanzen in ein größeres Gefäß umzutopfen. Dabei sollten Sie auf eine ausreichende Drainage achten. Beachten Sie auch das Material der Gefäße, denn Tontöpfe und Terrakottatöpfe sind viel schwerer als Kunststoffgefäße. Mehr zum Thema Töpfe und Gefäße!

 

Bevor die Engelstrompete in das Winterquartier gebracht wird, kann diese zurück geschnitten werden. Dafür ist es manchmal nötig zur Baumsäge zu greifen, da die Triebe so dick wie kleine Baumstämme werden können. Die Engelstrompete kann bis auf ein Drittel zurück geschnitten werden. Alle Äste, die dabei abfallen können neu bewurzelt werden in dem Sie diese über längere Zeit in Wasser stellen oder direkt in die Erde stecken. Mitte Mai, wenn ausreichend Wurzeln vorhanden sind, können die einzelnen Pflanzen in Töpfe und Gefäße eingepflanzt werden.


Schädlinge, vor allem Blattläuse, Spinnmilben und Rote Spinnen, treten relativ häufig auf. Allerdings können Sie diese recht problemlos mit handelsüblichen Mitteln vertreiben. Mehr zum Thema Schädlingsbekämpfung. Aber auch Schädlinge wie Nacktschnecken mögen gerne Engelstrompeten und verursachen zum Teil sehr große Löcher in den Blättern. Oft erkennt man den Schneckenfraß an den übrig bleibenden Schleimspuren. Selbst Blätter in 2-3 Metern Höhe sind vor diesen Plagegeistern nicht ganz sicher. Gegen Schnecken sollten Sie ebenfalls vorgehen.

 

Zur Not muß auf Schneckenkorn zurückgegriffen werden. Raupen sind auch recht angetan von Engelstrompetenblätter und können diese in kürzester Zeit bis auf ein Gerippe abfressen. Auch für löchrige Blätter sorgen Raupen in kürzester Zeit. Raupen können entweder abgesammelt werden oder mit verschiedenen Mitteln die Pflanze gespritzt werden, damit die Raupen verschwinden. Auch Ohrwürmer können für Löcher in den Blättern verantwortlich sein. Ohrwürmer wohnen gerne in den jungen Trieben und beißen auch schon einmal zu. Die zuerst kleinen Löcher werden dann mit dem Wachstum des Blattes leider entsprechend größer. Allerdings sind Ohrwürmer nicht unbedingt Schädlinge, denn Ohrwürmer fressen nachts Läuse und andere Schädlinge und sollten deshalb nicht bekämpft werden. Vorsicht vor Blattwanzen: Die etwa 5-10 mm groß sind. Diese meist grünen Schädlinge die für stark löchrige Blätter sorgen, sieht man meistens an den Pflanzen nicht, da diese ebenfalls grün sind. Bei starkem Befall können auch Spritzmittel eingesetzt werden.

 

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 17:35 Uhr )
 
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