Die Rabattenstaude Fetthenne mit ihren karminroten Blüten

Die schöne Rabattenstaude Fetthenne oder auch die knollige Fetthenne, breitblaettrige Fetthenne, knolliges Steinkraut, Wundkraut oder auch Schmerwurz genannt, nennt sich im botanischen: Sedum telephium. Die Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse und wächst sowohl auf trockenen Wiesen und an Felsen sowie an sonnigen Hängen, auf steinigem Oedland aber auch an schattigen Plätzen in unserem Garten. Die Fetthenne ist sehr anspruchslos. Der botanische Name'Sedum telephium' ist gleich der griechische Pflanzenname nach König Telephos. Die Fette Henne manchmal auch Prachtfetthenne genannt, stammt ursprünglich aus China und Korea. Sie zählt nicht nur zu den anspruchslosen Stauden, die als wertvoller Spätblüher und Herbstblüher unseren Garten im Spätsommer und Herbst verschönert, sondern die Fetthenne ist auch eine sehr haltbare Schnittblume.

Das ist besonders praktisch, denn man kann die Stängel wenn diese lange genug im Glas standen, wieder im Garten auspflanzen, da sie im Wasser meist Wurzeln und sogar schon erste Triebe gebildet haben. Fetthenne zusammen mit Efeu in einer Vase, macht den Herbsttisch frisch. Die Fette Henne wird überwiegend auf Rabatten, in Schnittblumenbeeten (Blüte für Herbstdekorationen) und meistens am Rand von Staudenbeeten gepflanzt. Aber auch vor warmen und heißen Südmauern, in Südböschungen, in größeren Steingärten, auf trockenen Standorten unter Dachvorsprüngen, in Kübeln und Balkonkästen ist die Fetthenne oft zu sehen. Die Fetthenne zählt zu den winterharten, frostharten Stauden und ist ebenfalls hitzeverträglich und trockenresistent. Die Fetthenne ist für Bienen und Insekten ein absolutes Eldorado, da die Blüten der Fetthenne voller Nektar sind. Gerne wird die Fetthenne auch für Blumensträuße und in der Floristik verwendet. Finden Sie in unserem Online-Partner-Shop jede Menge verschiedener Winterharte Stauden www.baldur-garten.de
Blütezeit: September bis Oktober, Wuchshöhe 30 bis 50 Zentimeter
Standort: halbschattig bis sonnig, mit mäßig trockenen, nährstoffreichen Böden, kalktolerierend
Vermehrung: sehr leicht durch Stecklinge in Wasser (Sommer, Herbst) oder Abstechen im Frühjahr
Rückschnitt: die verblühten und vertrockneten Blüten mit Stengel komplett im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb schneiden
Gießverhalten: nur bei sehr langanhaltenden Hitzeperioden gießen
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Die Fetthenne ist sehr wiederstandsfähig und anpassungsfähig. Ungefähr alle drei bis fünf Jahre sollte die Sedum telephium gerohdet werden. Dafür wird die Fetthenne mit einem Spaten geteilt. Der Standort der Fetthenne sollte halbschattig bis sonnig sein. Da die Fetthenne aber sehr anspruchslos ist, kann dieser schöne Herbstblüher in mäßig trockenem, nährstoffreichen Böden aber auch sanidgen, durchlässigen, schwach, sauren bis neutralen Boden gepflanzt werden. Die Fetthenne ist dabei auck kalktolerierend. Die Vermehrung der Fetthenne ist sehr einfach und erfolgt duch Stecklinge aus dickeren Triebstücken oder durch Teilung des Wurzelgeflechts im Frühjahr. Durch die Unkompliziertheit dieser Pflanze ist eine Teilung auch zu anderen Jahreszeiten möglich.
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Weitere Arten und Sorten der Fetthenne sind die Sedum spectabile 'Brillant'. Diese Sorte hat kraminrosefarbene Blüten und hellgrüne Blätter, die bis zu 40 Zentimeter hoch werden. Die Sorte Sedum telephium 'Carmen' hat dunkelrosafarbene Blüten und ist sehr trockenresistent. Die Sedum telephium 'Stardust' mit weißer Blüte und die Sedum Maximum- Gruppe 'Matronsa' mit rosa Blüten werden bis zu 50 Zentimeter hoch und die Blätter sind bräunlichgrün. Eine sehr starke Verwechslungsgefahr besteht bei der ähnlichen Arten Gruppe der Purpurfetthenne (Sedum telephium agg.) Diese Sorte ist aber meist etwas höher und hat länglichere Blätter und breitet sich mit Rhizomen aus. Diese Art ist sehr weit verbreitet in China, Japan, Sibirien und bis Europa. Sie kommt in Deutschland sehr häufig vor und gehört zu den Alpenblumen.

Im Frühling, bei Austriebsbeginn, sollte die Fetthenne handhoch, bis ungefähr 5-10 Zentimeter bis zum Boden zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt ist wie bei allen Spätsommerblühern und Herbstblühern möglichst nicht im Herbst zu machen sondern im Frühjahr zu erledigen. Denn die Blütenstiele sind im Winter bei Raureif zum einen eine Zierde und die Blütenstiele sind außerdem gut als Winterschutz geeignet und dienen als Nahrungsquelle für Vögel. Unsere ganz speziellen Gartentipps: Da die Fetthenne absolut robust und winterhart ist, eignet die Fetthenne sich auch für ungeschützte Kübel und Balkonkästen. Die Pflanzung sollte zur Steigerung der Wirkung in großen Gruppen gepflanzt werden. Zur Fetthenne passen am Besten Gräser.
Hätten Sie´s gewusst? Ein kurzer Schnitt gibt Kraft für die zweite Blüte: Rittersporn, Phlox, Katzenminze und Steppen-Salbei blühen zweimal, man sagt auch, sie remontieren. Dazu müssen diese Stauden aber nach der ersten Blüte bis auf 10 Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten werden. Andere Stauden zeigen ihre Blüten etappenweise, zum Beispiel der Sonnenhut. Schneiden Sie bie diesen Stauden die verblühten Stiele heraus, um die Blütezeit zu verlängern. Wer allerdings verhindern möchte, dass sich die Stauden selbst aussäen, muss sie ebenfalls glauch nach der Blüte zurückschneiden. Sonst könnte es passieren, dass Samen ausfallen, die nicht ganz sortenrein sind aber recht wüchsig und die Mutterpflanze verdrängen. Die meisten Stauden und Ziergräser schneidet man allerdings erst kurz vor dem Neuaustrieb im Frühjahr zurück, so auch die Fetthenne. Die Fetthenne wirkt auch im Winter mit attraktiven Blüten- und Fruchtständen und ziert so unsere Gärten. Außerdem schützen die abgestorbenen Pflanzenteile gegen Wind und Frost.

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