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Schnecken erfolgreich und umweltbewusst bekämpfen:
Mit dem Auftreten von Schnecken können Sie fast ganzjährig rechnen. Ganz besonders verbreitet ist die Nacktschnecke. Sie erkennen an den Fraßspuren, ob eine Schnecke Ihre Pflanze bereits erfaßt hat. Auch silbrige Schleimspuren können ein erstes Indiz für einen Schneckenbefall sein. Beliebt bei der Nacktschnecke sind junge Gemüsepflanzen, krautartige Zierpflanzen und Früchte von Erdbeeren. Schnecken fressen meistens in der Nacht aber auch bei feuchter Witterung am Tage. Sollte die Witterung anhaltend kühl und feucht sein, können Sie mit einem Schneckenbefall rechnen. Die Bekämpfung von Schnecken ist leider sehr aufwendig und schwierig. Wir empfehlen Ihnen verschiedene Methoden zur Schneckenbekämpfung anzuwenden. Um weitere Schnecken fern zu halten, können Sie einen Schneckenzaun einsetzen. Schnecken die Sie in Ihrem Garten oder in Ihren Töpfen finden, sollten Sie unbedingt absammeln. Erst wenn Sie mit diesen Methoden keinen Erfolg haben, sollten Sie an die Anwendung von Schneckenkorn denken. Vor dem Einsetzen von Schneckenkorn, sollten Sie sich unbedingt im Fachhandel beraten lassen. Eine falsche Anwendung von Schneckenkorn könnte sonst dazu führen, dass Sie andere Nützlinge wie Regenwürmer oder Igel vernichten.
Weinbergschnecken stehen unter Bundesartenschutz:Hätten Sie gewusst, dass Weinbergschnecken ausgewachsen bis zu 10 cm lang werden können? Und die Behausung bis zu 30 Gramm schwer werden kann? Die Weinbergschnecken kommen vor allem auf kalkreichen, feuchten Böden vor. Und genau deshalb lieben Schnecken den Garten. Wobei Weinbergschnecken seltener auftauchen als die Nacktschnecke. Übrigens stehen Weinbergschnecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie auch in vielen anderen Ländern, unter Naturschutz. In Deutschland ist die Weinbergschnecke durch das Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt. Diese Schnecke ist in der Lage in freier Natur ein Alter von bis zu acht Jahren zu erreichen.
Schnecken sind nicht immer nur Gartenschädlinge. Daher sollten Sie nicht gleich zu den mehr oder weniger üblen Methoden greifen um ihnen das Leben zu nehmen. Wenn Sie Hunger haben ernähren Sie sich eben von ein Paar Blättern Salat. Wir sind der Meinung, dass die meisten Gartenliebhaber das verkraften können. Dabei ist außerdem zu beachten, dass Schneckengift, wenn es nicht rein Biologisch ist, die Umwelt ziemlich vergiften kann. Denn nicht nur die Schnecken werden vergiftet, sondern auch die Tiere, die die Schnecken fressen. Und genau so, gerärt das Gift in Umlauf. Außerdem haben Schnecken ebenso ein Recht auf unversehrtes Leben, wie andere Tiere und die Menschen auch. Daher sollten alle umweltbewussten Gartenbesitzer ausschließlich zu umweltgerechten Schutzmaßnahmen greifen. So können Sie zum Beispiel einen Schneckenzaun errichten, der die Schnecken nur vom Salat fernhält aber sie nicht umbringt.
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| Aktualisiert ( Dienstag, den 12. Oktober 2010 um 19:26 Uhr ) | ||




Weinbergschnecken sind, wie die meisten Landschnecken, sogenannte Zwitter. Das bedeutet, das sie sowohl Männchen als auch Weibchen sind. Die Fortpflanzung der Weinbergschnecken beginnt immer damit, dass sie sich einen kleinen Kalkpfeil in den Fuß schießen. Beim anschließenden Liebesspiel der Schnecken steigen die Schnecken mit den Fußsohlen aneinander hoch und wiegen sich dabei hin und her. Ein sagenhaftes Schauspiel. Leider eher selten zu beobachten. Die anschließende Begattung verläuft gegenseitig. Die Schnecken können sich sozusagen selbst begatten. Etwas später gräbt die Weinbergschnecke dann eine Grube in die Erde. In diese Grube kommt dann eine bestimmt Anzahl an Eiern. Danach wird die Grube verschlossen und vom Elterntier nicht weiter beachtet. Bereits nach einigen Tagen schlüpfen die Jungschnecken. Wenn Sie ein solches Schneckennest im Garten haben werden Sie es also sehr schnell bemerken. Übrigens haben die Jungschnecken bereits eine Behausung mit eineinhalb Windungen. Pflanzen Sie doch wieder mal