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Unkrautbekämpfung

 

Die 10 goldenen Regeln der Unkrautbekämpfung: 

  • Pflanzenschutzmittel nur auf bestimmen Flächen benutzen, denn Umweltschutz spielt eine sehr große Rolle. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Pflanzenschutzmittelnur auf gärtnerisch genutzen Flächen erlaubt.  Bei der Unkrautbekämpfung dürfen versiegelte Flächen nicht behandelt werden. Ebenso dürfen keine Uferböschungen oder Flächen von denen die Gefahr einer Abschwemmung ins natürliche Wasser ausgeht nicht behandelt werden. Denn unser Wasser ist ein sehr kostbares Gut, welches wir schützen müssen. An den gefährdeten Stellen sollten Sie lieber auf mechanische Mittel wie Rindenmulch oder Folie zurückgreifen.

 

  • Sie sollten stets das richtige Unkrautbekämpfungsmittel auswählen, denn im Garten gibt es sehr unterschiedliche Flächen, die zu behandeln sind. Dazu gehören die Flächen, die uneben und verunkrautet sind ebenso wie bereits kultivierte Zonen die erneuert werden sollen. Auch Laufwege zwischen den Beeten sollten anders behandelt werden wie die freie Fläche unter Bäumen oder Sträuchern. Je nach Einsatzort und Menge des zu bekämpfenden Unkrautes sind unterschiedliche Präparate geeignet. Auch Sie können Unkraut erfolgriech bekämpfen.

 

  • Ganz gleich für welches Mittel Sie sich auch entscheiden, Sie sollten immer die Gebrauchsanweisung sehr gut durchlesen. Denn dort finden Sie alle für den Gebrauch dieses Mittels wichtigen Informationen. Zum Beispiel finden Sie Dosierungshinweise, Anwendungstipps u. Ä. Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Ähnlichen Mitteln sollten Sie stets Handschuhe tragen, um die Haut zu schützen. Auch geeignetes Schuhwerk und hautbedeckende Kleidung sind von Vorteil. Finden Sie Gartengeräte und Zubehör.

 

  • Warten Sie auf das richtige Wetter, denn ein regenfreier und windstiller Tag ist ideal geeignet um das Unkraut zu bekämpfen. Die Temperaturen können ruhig zwischen 12 - 25 Grad liegen. Kein Mittel spritzen, wenn es windig ist. Bei Wind kann es zu versehentlichem Abtriften auf Kulturpflanzen kommen. Auch unmittelbar vor einem Regenschauer ist eine Behandlung nicht sinnvoll. Das Mittel würde dann direkt wieder abgewaschen bevor es überhaupt wirken kann. Wenden Sie das Mittel immer nur auf die zu bekämpfenden Stellen an. Es sollte nicht auf unbewachsenen Boden gelangen. Bei großer Hitze macht es auch keinen Sinn mit der Unkrautbekämpfung, da die Unkräuter den Wirkstoff nicht aufnehmen können.

 

  • Bestimmen Sie die erforderliche Spritzmenge, die für die behandelnde Fläche benötigt wird. Ermittelt wird diese durch eine Wasserspritzung. Und so wird´s gemacht: Füllen Sie den Spritzbehälter mit einer abgemessenen Menge Wasser und besprühen Sie damit die zu behandelnden Flächen. Achten Sie darauf, dass nur Unkräuter und keine Kulturpflanzen behandelt werden. Ist alles was zu behandeln ist eingesprüht, ermitteln Sie die verbrauchte Menge Wasser. Das ist dann genau die Menge, die Sie als Spritzmenge benötigen. Lassen Sie die Fläche vor der eigentlichen Spritzbehandlung erst wieder abtrocknen.

 

  • Die zu bespritzende Brühe sollte richtig angesetzt werden. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Dosierungsanleitung halten, die sich auf oder in der Verpackung befindet. Denn nur mit der richtigen Mischung ist ein Erfolg garantiert. Eine höhere Dosierung als auf der Verpackung empfohlen ist nicht nötig. Immer nur die Menge verwenden, die Sie vorher durch die Wasserspritzung ermittelt haben. Immer ausreichend Abstand zur Wasserentnahmestelle halten. Pflanzotheke .. macht den Garten fit!

 

  • Die Spritzbrühe richtig aussprühen. Das Spritzmittel wird meistens direkt auf das Blattgrün des Unkrautes aufgesprüht. Ein Aussprühen auf die nackte Erde ist meistens unwirksam. Nur auf vollentwickeltes oder sich im Wachstum befindliches Unkraut ausbringen. Denn nur so kann ausreichend Wirkstoff durch die Pflanze in die Wurzel dringen. Das Unkrautmittel dringt bis zur Wurzel ein und bekämpft  nahezu alle Wurzelspitzen. Nach bis zu 10 Tagen sollten die ersten Erfolge bereits sichtbar sein. Die Wirkstoffe der Pflanzenspritzmittel werden in der Regel von den Mikro-Organismen in der Erde abgebaut. Achten Sie beim Kauf solcher Mittel unbedingt darauf.

 

  • Unkrautbekämpfungsmittel nicht gießen, sondern immer spritzen. Denn eine optimale Wirkung kann nur durch das Spritzverfahren erzielt werden. Jetzt Unkraut erfolgriech bekämpfen.

 

  • Die übriggebliebene Spritzbrühe sollte immer richtig entsorgt werden. Bleiben nach der Spritzung trotz sorgfältiger vorheriger Abmessung  Reste übrig, sollten Sie unbedingt angemessen entsorgt werden. Dazu verdünnen Sie 1:10 mit Wasser und bringen die Menge anschließend auf der behandelten und bereits abgetrockneten Stelle aus. Die Spritzflüssigkeit darf auf keinen Fall in den Gulli oder in das Waschbecken gegossen werden. Denn dadurch gelangt die Brühe in die Kanalisation oder ins Klärwerk. Übrigens können solche Reste auch über Sammelstellen für Haushaltschemikalien abgegeben werden.

 

  • Nach jeder Anwendung sollte die Spritze gereinigt werden. Dazu spülen Sie die Sprühflasche oder Spritze aus und verteilen das Spülwasser auf die zuvor behandelten Flächen. Auch die Schutzkleidung wie Handschuhe und Gummistiefel sollten gereinigt werden. Die Reste in der Verpackung sollten an einem geschlossenen Ort der zusätzlich auch frostsicher ist, aufbewahrt werden. Für Kinder und Tiere sollte dieser Ort unzugänglich sein. Mittel zur Unkrautbekämpfung finden Sie in der Pflanzotheke

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 17. April 2012 um 07:33 Uhr )
 
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