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Artischocken sind eine wahre Delikatesse aus dem eigenen Garten

artischocken1Hierzulande wird die Artischocke von Liebhabern der mediterranen Küche sehr geschätzt, denn die essbaren Blütenböden haben einen sehr feinen Geschmack. Früher nannte der französiche Adel die Artischocke einst die Königin der Gemüse. Die Artischocke ist eine mehrjährige Distelpflanze und nicht winterhart. Die Artischocke blüht meistens erst im zweiten Jahr und entwickelt dann auch erst ihre schmackhaften Blütenböden. Damit die Ernte im Sommer erfolgreich wird, sollten Sie frühzeitig mit dem Winterschutz für die Artischocke beginnen. Dazu werden die Artischockenpflanzen locker mit Laub bedeckt. Bitte nicht zu dick mit Laub abdecken, denn zuviel Laub könnte leicht faulen. Um eine verwehen des Laubes zu verhindern können Sie zusätzlich ein Netz oder ein Flies spannen. Sollte der Winter extrem frostig und kalt sein, kann die Artischocke auch mit einem Gefäß wie zum Beispiel ein Eimer abgedeckt werden. Stülpen Sie den Eimer einfach über die Pflanze. Allerspätestens Anfang April sollten Sie dann die Winterhaube wieder entfernen. Foto: © Witchcraft - Fotolia.com

 

 

Eine wahre Delikatesse aus dem eigenen Garten sind Artischockenknospen. Artischockenknospen zählen zum Feingemüse und die Küchengourmets schätzen die Artischocke sehr. Im Juni tut man noch alles, dass kräftige Pflanzen noch kräftiger werden mit kräftigen Stielen und großen Knospen. Denn auf die Knospen kommt es nämlich an. Der Umgang mit den Artischockenknospen sollte von jedem Hobbygärtner erst einmal etwas geübt werden. Die gebräuchlichste Variante des Genusses der Artischocke besteht übrigens darin, eine ganze Knospe zu garen und dann die einzelnen Knospenschuppen vom Boden zu lösen. Das untere Ende der gelösten Knospenschuppen wird in eine passende Tunke oder Sauce Hollandaise getaucht und die etwas fleischigen Verdickungen werden mit abgelutscht. Wenn alle Schuppen auf diese Art und Weise verzehrt wurden, bleiben lediglich die Knospenboden zurück. Unser Fazit: Eine Artischocke gibt nicht sehr viel her und macht auch noch einige Umstände bis man das Essbare dann endlich im Mund hat. Aber gerade die lange und recht umständliche Zubereitung der Artischocke macht wohl den Reiz aus, denn diese Delikatesse ist als Vorspeise geradezu perfekt  und daher lohnt es sich auf jeden Fall. Sie sind noch auf der Suche nach den richtigen Pflanzen? BALDUR-Garten ...Raritäten & Neuheiten für Sie entdeckt! Ein Besuch lohnt sich!

 

Wussten Sie, dass die wärmeliebenden Artischockenpflanzen erst im Juni so richtig mit dem Wachsen anfangen? Ohnehin setzt man diese Staude, ein sogenanntes Distelgewächs, an einen relativ geschützten, warmen und möglichst sonnigen Ort im Garten. Die Artischockenpflanzen mögen am liebsten kräftige Erde. Man pflanzt möglichst Seitensprossen von Exemplaren mit besonders dicken Knospen oder auch Blüten. Unser Pflanzentipp für die Anzucht von Jungpflanzen aus Samen: Eine 1 x 1m große Pflanzstelle zwei Spatenstich tief lockern und die Erde mit reichlich Humus verbessern. Geben Sie dann auf den Grund der Grube eine Mistpackung, so dass die Pflanzen auf sogenanntem 'warmen Fuß' stehen. Pflanzen gesucht? Hier ist die Lösung!

 

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Aktualisiert ( Freitag, den 22. Juli 2011 um 07:06 Uhr )
 
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