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Astern, Silberkraut und Zierkohl

Astern, Silberkraut und Zierkohl schmücken Balkone, Terrassen und Eingangsbereiche. Herbstliche Arrangements lassen sich hervorraged mit Astern, Silberkraut, Zierkohl, Heidekraut oder Pfennigkraut kombinieren. Auch die Heuchera sollte in keinem herbstlichen Garten fehlen. Astern sind meist sehr ausdauernde und manchmal auch ein- oder sogar zweijährige, krautige Pflanzen. Bei den verschiedenen Astern sollten Sie darauf achten, dass diese nicht zu groß werden können. Eine Aster die leicht bis drei Meter groß werden kann sieht in einem herbstlichen schönen Pflanzgefäß wohl nicht mehr so gut aus, da diese Sorte zu groß wird. Astern sind unermüdlich und erfreuen uns immer wieder mit neuen Blüten. Die körbchenförmigen Blütenstände können einzeln aber auch zu mehreren an einem Stängel stehen. Unser herbstlicher Tipp: Unser Tipp: Dekorieren Sie in die Blumenarrangements passende Gegenstände wie Draht, getrocknete Früchte, Tannenzapfen oder Hagebutten.

 

 

 

 Auch der herrliche Zierkohl, mit seinen grünen, roten, weißen oder purpur panaschierten Blättern, wird nicht nur gerne als winterlicher Gartenschmuck kultiviert. Zierkohl findet auch besondere Aufmerksamkeit als Salatdekoration oder Gemüsedekoration. Zierkohl benötigt allerdings kühle Nächte, damit er seine schöne Farbe bekommt und erhält. Erst wenn die Temperaturen so langsam unter zehn Grad sinken, beginnt das Grün sich zu verwandeln in ein herrliches Farbenspiel. Dann entsteht je nach Sorte das schöne purpurrote, rosa, rotviolette oder weiße Herz im grünen Kranz des Zierkohl. Beachten Sie beim Kauf von Zierkohl, dass er im Handel nicht nur in unterschiedlichen Farben, sondern auch in glattblättrigen und krausblättrigen Sorten angeboten wird. Unser herbstlicher Tipp: Ganz besonders extravagant sehen Zierkohlköpfe mit tief geschlitzten Blättern aus und äußerst apart wirken die im Topf kultivierten Pflanzen. Sie sollten allerdings beachten, dass diese Zierkohlsorten passende Kübel und Gefäße, in denen sie sich mit anderen Pflanzen gut kombinieren lassen, benötigen. Achten Sie darauf, dass die Töpfe und Gefäße die Sie für die herbstlichen Arrangements benutzen winterhart sind. Bedingt durch die Form und Farbe des Zierkohls wirkt der Zierkohl leicht sehr dominant. Langstielige Zierkohlsorten können gerne als attraktiver Blickfang auch in Blumensträuße und Blumen-Arrangements integriert werden.

 

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Der Silberkopf, Stacheldraht, Silberdraht oder auch Silbergirlande genannt, darf wohl in keinem herbstlichen Arrangement fehlen. Calocephalus brownii auch Leucophyta brownii gehört zur Familie der Korbblütler. Die Heimat dieses herrlichen Gewächses ist übrigens Australien. Silberkraut wird zwischen 20 und 40 Zentimeter hoch und mag einen sonnigen Platz. Der Boden sollte trocken, durchlässig und sandig sein. Denn dann fühlt sich der Silberdraht am Wohlsten. Der Silberkopf wird gerade wegen seines bizarren Wuchses uns der sehr auffallenden silbrigen Blätter gerne als Kontrast in den Gartenbeeten oder Balkonkästen gepflanzt. Die filigranen Triebe mit den winzigen, direkt an den Stengeln sitzenden Blättchen, bilden herrliche kleine Büsche von recht ungewöhnlicher Gestalt.Wegen der ganz besonderen Wirkung des Silberkrautes nennen diese Pflanze viele Menschen auch Silbergirlande. Botanisch zählt das Silberkraut zu den Korbblütlern. Allerdings setzt das Silberkraut in unserem Klima leider keine Blüten an. Silberkraut ist übrigens ein Zwergstrauch und ist einjährig. Als Blattschmuckpflanze übernimmt der Silberkopf vor allem Begleitfunktion in unseren Beeten. Silberdraht unterstreicht mit der silbrigen Farbe die Wirkung der anderen Blüten. Dabei winden sich seine Triebe wie grazile Girlanden durch die anderen Pflanzen hindurch. 

 

Ein ganz geheimer Tipp unter den Herbstblumen ist zum Beispiel der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus). Der Mönchspfeffer mit dem seltsamen Namen ist leider immer noch relativ unbekannt, obwohl diese schöne Pflanze früher häufig in Klöstern gepflanzt wurde. Damals weniger wegen ihres Zierwertes als aus praktischen Gründen, denn die die Früchte des Mönchspfeffer dienten als Gewürz und auch als Anaphrodisiakum, das den Mönchen das enthaltsame Klosterleben erleichtern sollte. Der Mönchspfefferstrauch kann gut und gerne etwa zwei bis drei Meter hoch werden und hat sehr interessante, handartig gefiederte Blätter, die auf den ersten Blick an Hanf erinnern. Zerreibt man die Blätter in der Hand, verströmen die Blätter einen aromatischen Duft. Eine weitere Besonderheit des Mönchspfeffers ist die recht späte Blüte: Die hübschen, hellvioletten Lippenblüten bilden bis zu 30 Zentimeter lange Rispen und duften ebenfalls sehr aromatisch. Die Blüte des Mönchspfeffer erfreut den Gartenliebhaber im September und Oktober noch. Genau zu einer Zeit, in der im Garten nur noch wenige Pflanzen blühen. Wussten Sie, dass Mönchspfeffer auch eine Heilpflanze ist!

 

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 11. August 2011 um 07:17 Uhr )
 

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