Drucken

Gartenarbeiten im November:

Die Gartengeräte gründlich reinigen: Der Winterrückschnitt an Ihren Pflanzen, Stauden und Bäumen wurde bereits vollzogen. Einige Ihrer Pflanzen könnten, ohne dass Sie es bemerkt haben, Krankheitserreger gehabt haben. Oft kann man die ersten Anzeichen von Keimen und Krankheiten mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Wir empfehlen Ihnen daher, sämtliche Klingen von Gartenscheren, Astscheren, Spaten und Gartenmessern sehr gründlich zu reinigen. Nach der gründlichen Reinigung können Sie die Klingen mit Spiritus abreiben. Danach können Sie ziemlich sicher sein, dass Pilzsporen und andere Krankheitserreger entfernt wurden. Jetzt kann es nicht mehr passieren, dass Ihre gesunden Pflanzen mit den Krankheiten angesteckt werden.

 

Seerosen auf einem Gartenteich

Auch Harzflecken auf Ihren Gartengeräten sollten entfernt werden. Alle Klingen, ganz gleich ob das Sägeblatt von der Baumsäge, die Klingen der verschiedenen Scheren sollten vor dem Einlagern gut eingölt werden. Verwenden Sie zum Einölen ein einfaches Maschinenöl. Auch Ihre Spaten und Schaufeln sollten Sie von Resterde befreien, reinigen und im Anschluß ölen. Wenn Sie alle Metallteile Ihrer Gartengeräte gut einölen, entfällt im Frühjahr für Sie das Entrosten.

 

Schützen Sie Ihre Teichpflanzen vor Frost: Tropische Seerosen, Lotosblume, Wasserhyazinthe und Wassersalat haben in den Sommermonaten unsere Gartenteiche geziert. Im November wird es höchste Zeit, diese exotischen Wasserpflanzen – die meist aus warmen Ländern stammen - vor dem Winter zu schützen. Damit die teilweise sehr empfindlichen Pflanzen den Winter ohne größeren Schaden überstehen, müssen diese möglichst frostfrei überwintert werden. Unser Tipp: Nehmen Sie geeignete Behälter (können Eimer sein) und füllen Sie diese mit Wasser. Die Wasserpflanzen können Sie nun in die mit Wasser gefüllten Behälter setzen. Die Behälter sollten bei einer Temperatur von ungefähr 10 °C und möglichst hell stehen. So können Ihre Teichpflanzen gut überwintern. 

 

Der-Teich-Report

 

 

Frostschutz für Ihre Chrysanthemen im Topf: Denken Sie daran, dass Ihre Chrysanthemen nicht unbedingt winterfest sind. Bevor die ersten starken Fröste kommen, sollten Sie die Wurzeln Ihrer Herbstpflanzen wie Chrysanthemen mit Zweigen, Laub oder Reisig abdecken. Ihre Topf-Chrysanthemen, können im Frühjahr selbstverständlich in den Garten ausgepflanzt werden. Wussten Sie eigentlich, dass Chrysanthemen ursrünglich aus Südostasien stammen und zu den ältesten Kulturpflanzen zählen? Für uns sind Herbst-Chrysanthemen auf jeden Fall ein wahrer Reichtum, denn selbst in den grauen Herst- und Wintertagen zieren diese Pflanzen noch farbenfroh unserer Gärten, Terrassen oder Balkone. Bakker - Schöne Blumen und Pflanzen!

Bis der erste Frost kommt, ist Pflanzzeit für PfingstrosenHerbst ist die allerbeste Zeit um Pfingstrosen (Päonien) zu pflanzen. Die Stauden der Pfingstrose können in dem noch recht warmen Gartenboden ihre Wurzeln sehr rasch entwickeln. Das ist wichtig, damit die Pfingstrose im nächsten Jahr zu einer prächtigen Pflanze heranwächst. Die Wurzeln der Pfingstrosen sollten nicht zu tief eingepflanzt werden, denn diese blühen oft nur schwach bis gar nicht. Vor dem Einpflanzen der Pfingstrose ist es ratsam den Gartenboden gut aufzulockern und mit möglichst reifem Kompost die Qualität der Erde zu verbessern. Auch frischer Mist eignet sich hervorragend zur Verbesserung der Erdqualität. Unser Tipp: Bei der Pflege der Pfingstrose ist darauf zu achten, dass Sie Unkraut nur rupfen nicht hacken. Beim Hacken könnte es passieren, dass Sie die empfindlichen Wurzelstöcke verletzen. Lesen Sie mehr zur Pfingstrose oder auch Bauernrose

 

Herbstarbeiten in Ihrem Staudenbeet: Sämtliche Ziergräser, die im Herbst/Winter noch schöne Stengel haben, müssen nicht unbedingt geschnitten werden. Lassen Sie die Stengel stehen bis im Frühjahr und schneiden Sie erst dann. Ziergräser wie zum Beispiel das Pampasgras kann zu einem Schopf zusammen gebunden werden und im unteren Bereich mit Laub oder Reisig abgedeckt werden. Andere Stauden, werden mit einer geeigneten Schere abgeschnitten. Schneiden Sie circa eine Hand breit über dem Boden ab. Nach dem Rückschnitt sollten Sie den Boden Ihrer Pflanzen und Stauden, ganz gleich ob diese in Töpfen oder direkt im Garten sitzen, auflockern. Setzen Sie auch im November noch die passenden Herbstpflanzen. Ideen für schöne Gärten. Jetzt 1500 Gartenartikel Online.

 

Nicht vergessen im November:

 

  • Bärlauch im November säen: Bärlauch sät man am besten im November, denn Bärlauch gehört zu den Frostkeimern oder auch Kaltkeimern. Die Samen des Bärlauch keimen daher nur nach Frosteinwirkung. Eine Aussaat im Frühjahr ist daher nicht so ratsam. Wenn Sie jedoch schon im Frühjahr Bärlauchblätter ernten wollen, sollten Sie spätestens im November die kleinen Zwiebelchen des Bärlauch stecken.  
  • Frisch gepflanzte und geschnittene Rosen sollten Sie unbedingt mit Erde anhäufeln.
  • Den Strauchschnitt sollten Sie möglichst gut häckseln und schön locker unter den Ziergehölzen verteilen. Das Schützt vor Kälte und Frost.
  • Die Zwiebelpflanzen und Knollenpflanzen - wie die Dahlien - über Brutzwiebeln und  Knollenzwiebeln vermehren
  • Die Gartengeräte vor dem Einlagern noch einmal gründlich reinigen und waschen, damit diese keine Keimlinge ins Erdreich bringen. Auch einmal richtig einfetten kann nicht schaden.
  • Wer im Frühjahr neue Gartenbeete anlegen möchte, sollte jetzt bereits das Erdreich umgraben und das halbzersetzte Laubkompost mit in den Boden einarbeiten.

 

 

Pflanzentipps auch für die kalte Jahreszeit. Finden Sie Ihre Schmuckstücke rund ums Jahr. Im Staudensortiment gibt es auch immergrüne Schätze für Kästen und Kübel. Auf den November möchte so mancher gerne verzichten, denn der November ist oft sehr kalt und ungemütlich, trist und grau. Herbst ist aber auch die Zeit des goldgelb leuchtenden Herbstlaubes. Nach diesem schönen Schauspiel hat aber auch die kalte Jahreszeit so ihren Reiz. Denn genau dann, wenn man ganz gemütlich drinnen sitzen kann und auf einen gut geplanten Garten oder einen schön gestalteten Balkon blicken kann. So zieht zum Beispiel der japanische Ahorn die Blicke auf sich. Der japanische Ahorn ist ein kostbares Schmuckstück, welches im Herbst seine Blätter je nach Sorte leuchtend gelb, orange oder rötlich färbt.   Und im Winter wird der filigrane Wuchs des Ahorns erst so richtig deutlich, denn nach dem herbstlichen Laubfall ist der Blick auf die feinen Zweige und die glatte, manchmal rotgefärbte Rinde frei. Diese botanischen Kleinode wachsen relativ langsam und daher auch sehr gut für Kübel oder kleiner Gärten gepflanzt werden.


Hier kommen Sie direkt zu den einzelnen Monatsbeiträgen:

Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember

Aktualisiert ( Sonntag, den 26. Oktober 2014 um 17:53 Uhr )