Hätten Sie gewusst, dass es unser beliebtes Stiefmütterchen (Veilchen) bereits seit über 300 Jahren gibt?
Diese hübschen Frühlingsboten findet man in unzähligen Formen und Farben auf Gartenbeeten, aber auch in Kübeln und Kästen auf dem Balkon. In Schalen vor dem Haus oder auf den Fensterbänken in großen und kleinen Töpfen und Gefäßen. Stiefmütterchen sind als fertige Jungpflanzen erhältlich und können auch ohne Probleme selbst ausgesät werden. Für die Frühlingsblüte sollte die Aussaat der zweijährigen Pflanzen im Winter erfolgen. Für die Sommerblüte im Sommer. Säen Sie dabei die Samen dünn aus und bedecken diese leicht mit Erde. Ebenso ist die Vermehrung von Stiefmütterchen durch Stecklinge möglich. Bis zu 30% sparen bei Baldur-Garten! 
Veilchen oder Stiefmütterchen gehören zur Familie der Violaceae und sind deren einzige Vertreter. Stiefmütterchen sind kleinbleibende Pflanzen, die meistens nur bis 15 Zentimeter Wuchshöhe erreichen. Allerdings können einige Sorten auch bis 30 Zentimeter hoch werden. Also aufgepasst beim Stiefmütterchenkauf. Für unser Gartenveilchen beginnt der Frühling bereits Ende Februar / Anfang März. Obwohl da ja noch kein Frühlingsanfang ist. Sehr häufig sind unsere hübschen Veilchen auch als Ackerunkraut anzutreffen. Dann sind allerdings die Blüten kleiner. Die bekannten "Schweizer Riesen" hingegen habe recht auffällig große Blütenblätter, die aus fünf Segmenten bestehen und an einem langen Stiel sitzen. Dabei ist das mittlere, untere Blütenblatt besonders groß und wird von zwei weiteren Blütenblättern umrahmt. Oft sind diese Stiefmütterchen zweifarbig. Darüber finden sich ein wenig zurückgesetzt zwei weitere, fast immer einfarbige Blütenblätter, die sich überlappen. Unsere bekannten Veilchen sind übrigens aus zahlreichen Kreuzungen hervorgegangen.
Stiefmütterchen pflanzen oder aussäen, erfahren Sie alles über Pflege, Schnitt und Anzucht der Viola, denn sie ist so vielfältig!
Viele von unseren beliebten Veilchen gehören zu den Frühjahrsblühern. Lässt man sie an ihrem Standort, anstatt sie im Mai zu entsorgen, blühen sie bis in den Sommer hinein und vermehren sich sogar von selbst. Einige Arten, wie zum Beispiel das Hornveilchen, blüht sogar das ganze Jahr über. Unbegrenzt erscheint die Farbenvielfalt im Fachhandel, die allerdings immer auf die Grundfarben Weiß, Violett, Gelb und Blau in den unterschiedlichsten Tönen zurückgeht. Während die meisten Veilchen garnicht oder nur sehr dezent riechen, zeichnet sich das kleine, dunkelviolette Viola odorata weniger durch sein Aussehen als vielmehr durch seinen sehr angenehmen Geruch aus. Bakker - Schöne Blumen und Pflanzen!
Blütezeit: Ende Februar / Anfang März - je nach Sorte bis in den Spätsommer
Standort: Hornveilchen volle Sonne, die anderen Veilchen Halbschatten bis sonnig, humusreich, kalkarm
Vermehrung: durch Samen oder Teilung möglich - durch Aussaat erst Blüte im zweiten Jahr

Rückschnitt: können nach der Blüte kompostiert werden, ein- zweijährig

Gießverhalten: Stiefmütterchen sollten nicht ganz austrocknen, feucht halten

Der Wasserverbrauch der lieblichen, kleinen Stiefmütterchen ist recht gering. Als Ackerunkraut sind die Veilchen zudem noch recht robust. Robust nicht nur was die Substratfeuchtigkeit angeht, nein, diese Pflanzen stecken sowohl nasse als auch trockene Perioden sehr gut weg. Im Interesse eines guten Wachstums und einer hohen Blühwilligkeit sollte das Substrat stets leicht feucht gehalten werden. Der Standort darf bei Hornveilchen gerne in der vollen Sonne liegen. Die anderen Veilchen und Stiefmütterchen mögen eher den Halbschatten, vertragen aber nach einer Eingewöhungszeit auch die volle Sonne. Die mehrzahl der Veilchen sind an unser Klima gewohnt und daher frosthart.
Es gibt verschieden Arten und Sorten: Darunter finden sich zum Beispiel das liebliche Hornveilchen (Viola cornuta), das gelbe Alpenstiefmütterchen oder Vogesenveilchen (Viola lutea). Das Alpenstiefmütterchen erkennt man meist schon an seinen großen Blüten. Ab und zu blüht das Alpenveilchen auch violett und kann dann leicht verwechselt werden mit Viola calcarata.
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